Erlebbare Konzepte
Heizikone
Der Entwurf für die Heizikone stammt von dem Architekten Matteo Thun und erfolgte in Anlehnung an die St.-Veith-Kapelle in Südtirol. Der Designer folgte dem Anspruch eines kapellenartigen Erscheinungsbildes: „Wir wollten kein technisches Gebäude gestalten, sondern eine Form finden, die an eine Kirche oder einen Monumentalbau erinnert. Die Fassade ist fast komplett geschlossen und mit kleinen Holzschindeln verkleidet. Sie lässt das Innenleben nur erahnen und belässt die Technik im Inneren als etwas Besonderes.“ Auf dem Parkgelände sorgt das Heizhaus im gesamten Nordbereich während der kalten Wintermonate für Wärme. Brennmaterial ist Schneebruch- und Sturmholz aus der Region in Form von getrockneten Holzhackschnitzeln, sogenannten Flockets. Die Wärme des 500 Kilowatt starken Brennkessels wird über ein vorhandenes Nahwärmenetz in die einzelnen Gebäude geschickt. Mit der Heizikone möchte B&O wirtschaftliche Alternativen zu fossilen Energieträgern für die Wohnungswirtschaft und für Kommunen aufzeigen und damit eine zukunftsfähige Lösung zur Wärmeversorgung mit regenerativen Energien anbieten. Das äußere Erscheinungsbild bietet als Solitär eine optisch attraktive Lösung - auch für Standorte in Wohnquartieren. So dient die Heizikone auf dem Parkgelände als Prototyp, der schon bald im gesamten Bundesgebiet vervielfältigt werden soll. Variabel ist neben der Größe künftig auch die Fassade, die wahlweise auch mit hellen oder dunklen Schieferschindeln zu haben ist.
